Demokratie

Die Demokratieerziehung ist neben der Bewegungserziehung ein wesentlicher Bestandteil unseres Schulprofils an der Hermann-Kurz-Schule. Unsere Schule ist Mitglied im Projekt „Demokratische Erziehung in Unterricht und Schulleben“ des Staatlichen Schulamts Tübingen und des Regierungspräsidiums Tübingen.

Durch die Mitgliedschaft in diesem Projekt haben wir uns dazu verpflichtet, die fünf Säulen der Demokratieerziehung in unserem Schulalltag zu verankern:

  • demokratisches Wahlverfahren der Klassensprecher
  • Klassenrat
  • Kinderrat
  • Schulversammlung
  • Pausenengel

In allen fünf Säulen ist die Partizipation (Mitbestimmung) der Schülerinnen und Schüler das oberste Ziel. Daher werden Vorschläge, Wünsche, Ideen und Kritiken von Kindern genauso beachtet und ernstgenommen wie von Erwachsenen. Alle sollen sich im Schulleben wohlfühlen und deshalb hat auch jeder das Recht, gehört zu werden. Dies versuchen wir auf diversen Wegen umzusetzen und den Kindern damit den grundlegenden demokratischen Gedanken zu vermitteln.

Warum setzen wir uns für die Mitbestimmung der Kinder ein?

Unser Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler nach der Grundschulzeit unsere Schule verlassen und wir sie mit einem guten Gefühl in die weiterführenden Schulen abgeben können. Dazu gehört, dass die Kinder selbstsicher in ihrem Auftreten sind, ihre Meinung frei äußern und auch die Meinung von anderen akzeptieren können. Wir wünschen uns standfeste Kinder, die sich nicht einschüchtern lassen, wenn sie zu einer Minderheit gehören und darum kämpfen, etwas verändern zu können, weil sie erlebt haben, dass Dinge sich verändern können, wenn man sich gemeinsam auf den Weg macht.