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Schulsozialarbeit

Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung.

Virginia Satir

Was ist Schulsozialarbeit?

Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe am Ort Schule. Das bedeutet, Schulsozialarbeit orientiert sich von der Haltung und den Grundgedanken her an der Jugendhilfe und wird an die Schulen gesandt, um dort die Tätigkeit der Jugendhilfe zu übernehmen – getreu dem Motto: „Zu Gast bei Freunden“.

Wie kann man die Schulsozialarbeit erreichen?

07121/8972282

beatrix.toelke@reutlingen.de

Gerne vereinbare ich mit Ihnen einen Termin für ein Gespräch.

Was macht Schulsozialarbeit?

Schulsozialarbeit übernimmt all jene Aufgaben, die sich auf die Persönlichkeit und das Verhalten eines Kindes beziehen. Schulsozialarbeit ist sozusagen die Schnittstelle zwischen allen Beteiligten, die mit dem Kind leben, arbeiten oder andere Kontakte pflegen. Schulsozialarbeit kooperiert mit Eltern, Lehrern, Erziehern und weiteren beteiligten Personen.

Wer macht Schulsozialarbeit?

Mein Name ist Beatrix Tölke und ich bin seit 2016 als Schulsozialarbeiterin an der Hermann-Kurz-Schule tätig.

Neben meinem Studienabschluss Erziehungswissenschaft B.A., bin ich auch Systemische Beraterin und Therapeutin, habe eine Grundlagenausbildung für das Autismusspektrum, bin Gewaltpräventionstrainerin C und habe eine Fortbildung für Traumapädagogik belegt.

Für wen ist Schulsozialarbeit?

Schulsozialarbeit ist Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und Erzieherinnen und Erzieher in der Kernzeitbetreuung. Schulsozialarbeit begleitet in herausfordernden Situationen und Lebenslagen all diejenigen, die sich an sie wenden.

Welche Ziele hat Schulsozialarbeit?

  • Mit Kindern und Eltern herausfordernde Situationen durch Unterstützung, Begleitung und Beratung meistern
  • Die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen und stärken
  • Einen sicheren Raum bieten, indem man sich öffnen kann
  • Eine Wohlfühlatmosphäre schaffen
  • Zu einem gelingenden Schulalltag beitragen

Was macht Schulsozialarbeit konkret?

Einzelfallhilfe: In der Einzelfallhilfe können einzelne Kinder, Eltern, Erzieher oder Lehrer die Beratung nutzen, um an einem Anliegen lösungsorientiert zu arbeiten

Soziale Gruppenarbeit (Klassentraining): Soziale Gruppenarbeit ist die Stärkung der sozialen Kompetenzen innerhalb einer Klasse, die sich auf verschiedene Themenbereiche beziehen können (z.B. Klassengemeinschaft fördern, passende Umgangsformen für die Klasse finden).

Elternarbeit: Beratung von Eltern im Umgang mit diversen Auffälligkeiten beim Kind oder in Bezug auf die familiäre Situation

Kooperation: Als Schnittstelle wird mit diversen Personen in unterschiedlichen beruflichen Feldern (u.a. Lehrer, Erzieher, Therapeuten, Vereine, Ärzte, Allgemeiner Sozialer Dienst, Beratungsstellen, Kindertagesstätten, weiterführende Schulen) kooperiert

Konfliktgespräche: zwischen Schülerinnen und Schülern

Demokratieerziehung: Kinderrat, Schulversammlung, Klassenrat, Pausenegel

Gut zu wissen!

Schulsozialarbeit unterliegt der Schweigepflicht, was bedeutet, dass mit jeglichen Informationen vertraulich umgegangen wird.

Schulsozialarbeit ist mit diversen Kooperationspartnern vernetzt und kann an Experten vermitteln.

Auch Gespräche mit nicht-deutschsprachigen Eltern können problemlos mit einem Dolmetscher geführt werden.

Grundhaltungen der Schulsozialarbeit sind:

Allparteilichkeit: jeder hat das Recht auf seine Meinung

Lösungsorientierung: die Lösungssuche steht im Vordergrund, nicht die Ursachenforschung

Ressourcenorientierung: jeder Mensch hat Fähigkeiten, die es zu erforschen gilt

Respekt und Wertschätzung: ein wohlwollender Umgang miteinander, bei dem die eigenen Grenzen und die des anderen respektiert werden